News:

 

Liebe Leser:    

 

 

1. Januar 2015:

 

Verlegen Fahrzeughalter ihren Wohnsitz in eine andere Stadt-  oder Landkreis so hat er/sie ab 1.01. zwei Möglichkeiten:

  • Er/sie kann wie bisher ein neues Kennzeichen sowie eine neue ZulassungsbescheinigungTeil I beantragen. Dazu ist eine Berichtigung der ZulassungsbescheinigungTeil II notwendig. Die alten Kennzeichen müssen der Zulassungsstelle zur Entstempelung vorgelegt werden.
  • Alternativ kann er/sie das alte Kennzeichen bei Wohnsitzwechsel mitnehmen. Das ist dem neuen Straßenverkehrsamt mitzuteilen und die Zulassungsbescheinigung Teil I muss zur Berichtigung der Daten vorgelegt werden.

Ein Fahrzeughalter, der seinen Wohnsitz von Neuss nach Düsseldorf verlegt, kann somit das Neusser Kennzeichen mitnehmen.

Eine Weitergabe dieses Kennzeichens beim Verkauf des Fahrzeuges ist nicht möglich. 

 

01. Juli 2014:

 

ab dem 01.07.2014, sind Warnwesten für Autofahrer pflicht! Das galt bisher nur für gewerbliche Fahrzeuge und trifft somit ab dem 1.7. alle Autofahrer. Nachrüsten ist  

angesagt! Bei nichteinhalten, droht ein Verwarngeld von 15 €.

 

In vielen Ländern europäschischen Ländern ist dies schon pflicht und Warnwesten  

müssen beim verlassen des Autos bei einer Panne getragen werden.  

Das gilt in: Belgien, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Österreich, Norwegen,

Portugal, Slowenien, Slowakei, Ungarn, Spanien.  

Die Strafen für das nichteinhalten dieser Pflicht kostet beispielshaft in Frankreich mind.

90 € und in Portugal zwischen 60 € - 600 €.  

Machen Sie sich also schlau über die geltende StVO, wenn Sie ins Ausland reisen. 


Die wichtigen Änderungen ab 01.Mai 2014 im Überblick

Neues Punktesystem. Die alten Punkte werden wir folgt umgerechnet:

1-3 Punkte (alt) = 1 Punkt (neu)
4-5 Punkte (alt) = 2 Punkte (neu)
6-7 Punkte (alt) = 3 Punkte (neu)
8-10 Punkte (alt) = 4 Punkte (neu)
11-13 Punkte (alt) = 5 Punkte (neu)
14-15 Punkte (alt) = 6 Punkte (neu)
16-17 Punkte (alt) = 7 Punkte (neu)
18 oder mehr Punkte (alt) = 8 Punkte (neu)

Punkte verjähren künftig jeweils getrennt, und zwar je nach Schwere nach zweieinhalb, fünf oder zehn Jahren.

In die Datei aufgenommen werden sollen künftig überwiegend nur noch Verstöße, die sicherheitsgefährdend sind. Dies hat auch Folgen für einen Teil der in Flensburg gespeicherten 47 Millionen Punkte. Gelöscht werden sollen Punkte für leichtere Ordnungswidrigkeiten, etwa das Fahren in einer Umweltzone ohne Plakette, für das es bislang einen Punkt gibt.

Im Gegenzug drohen teils höhere Geldbußen. Zudem werden auch bestimmte nicht-sicherheitsrelevante Verstöße mit je einem Punkt in den Katalog aufgenommen, etwa Fahrerflucht nach Unfällen sowie das Zuparken von Feuerwehr- oder Rettungsausfahrten.

Die übrigen Punkte werden nach dem neuen System umgerechnet. So werden gefährliche Überholmanöver künftig mit einem Punkt statt mit zwei Punkten bewertet. Wer innerorts 31 bis 40 Kilometer pro Stunde zu schnell fährt, bekommt zwei statt drei Punkte. Bei einem Alkohol- Vollrausch am Steuer werden drei statt der bisherigen sieben Punkte fällig. 

Neues zu Kennzeichen: 

Der Bundesrat stimmte letzten Monat zu, dass Autofahrer ihre Kennzeichen bundesweit mitnehmen können. Man muss dann keine neuen Kennzeichen mehr bei einem Umzug beantragen. Die Regelung soll allerdings erst ab dem 1. Januar 2015 in Kraft treten.

Auf Umwegen an roter Ampel vorbei!

 

Wer eine rote Ampel über eine Tankstelle oder einen Parkplatz umfährt, muss nach einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichts Hamm kein Bußgeld zahlen. Mit der am Do. veröffentlichten Entscheidung hoben die Richter ein Urteil des Amtsgerichtes in Dortmund auf. Es wurde extra betont, dass das Umfahren über Geh- und Radwege, Rand- und Parkstreifen oder Bussonderfahrstreifen/Taxifahrstreifen ein Verstoß bleib.  

Az: 1 RBs 98/13 

Neues zur StVO:
  

Zum 1. April 2013 trat nicht nur die neue Straßenverkehrsordnung in Kraft. Nein, auch der bundeseinheitliche Tatbestandskatalog für Straßenverkehrsordnungswidrigkeiten - besser bekannt als Bußgeldkatalog - wurde überarbeitet. Neben formellen Anpassungen an die neue StVO gab es auch konkrete Erhöhungen der Buß- und Verwarnungsgelder. Ein paar wichtige Änderungen stelle ich Ihnen nun auf meiner Hompage vorab zur Verfügung.
 

Parkverstöße bei Einrichtungen zur Überwachung der Parkzeit

Wenn Sie an einer Parkuhr, im Bereich eines Parkscheinautomaten oder bei vorgeschriebener Verwendung von Parkscheiben die Zeit überziehen, dann kostet das ab sofort jeweils 5 Euro mehr. Das heißt wenn Sie bis zu 30 Minuten die Parkzeit überschreiten, sind 10 Euro fällig. Bis zu einer Stunde Dauer sind dann 15 Euro auf dem Knöllchen. Diese Stufen gelten auch, wenn Sie die Parkscheibe/den Parkschein vergessen oder nicht lesbar angebracht haben.

Verstöße in Zusammenhang mit der Beleuchtung

Wenn Sie die vorgeschriebene Beleuchtungseinrichtung nicht benutzten, obwohl es die Sichtverhältnisse erforderten, kostet dieser Verstoß, ab 04.2013 doppelt so viel - nämlich

20 Euro.

Das Gleiche gilt, wenn Sie ein Fahrzeug benutzen, obwohl die Beleuchtungseinrichtungen verdeckt oder verschmutzt sind.

Benutzen Sie Ihre Nebelscheinwerfer, obwohl es die Sichtverhältnisse nicht erfordern, droht Ihnen nun eine Verwarnung in Höhe von 20 Euro, im Gegensatz zu früher. (10 Euro)

 

Verhalten an Bahnübergängen: 

 

Teuer werden Verstöße an Bahnübergängen. Wenn Sie sich einem Bahnübergang mit nicht angepasster Geschwindigkeit nähern, kann dafür ab 1. 4. 2013 eine Verwarnung in Höhe von 100 Euro ausgesprochen werden. Fahranfänger erhalten außerdem noch 3 Punkte im Verkehrszentralregister. Wenn dabei Andere gefährdet werden oder es zum Unfall kommt, erhöht sich natürlich das Bußgeld.

 

Sie überquerten mit einem Fahrzeug den Bahnübergang unter Verstoß gegen die Wartepflicht, obwohl rotes Blinklicht gegeben wurde oder gelbe Lichtzeichen gegeben wurden oder rote Lichtzeichen gegeben wurden? Dann haben Sie jetzt ein Fahrverbot von einem Monat sowie ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro (bisher 150 Euro).

Sonstige Neuerungen

Ganz neu sind in den Tatbestandskatalog Regelungen bzw. Zuwiderhandlungen mit Mobilitätshilfen aufgenommen wurden. Denn auch hier gelten bestimmte Geschwindigkeitsregeln und Vorschriften über die Zulassung zum Verkehr.

Wenn Sie übrigens als Radfahrer nicht den vorhandenen und entsprechend ausgeschilderten Radweg nutzen, kostet Sie das ab jetzt 20 Euro anstelle von  bisher 10 Euro.

Und auch beim Abbiegen könnte es in Zukunft teurer werden: Wenn Sie ein entgegenkommendes, vorfahrtsberechtigtes Fahrzeug nicht passieren lassen, dann kann das mit jetzt mit dem doppelten Betrag, also 20 Euro, verwarnt werden